
Kurz gesagt: Ungarn lässt sich in sieben große Reiseregionen gliedern – von Budapest und dem Donauknie über den Plattensee bis zur weiten Puszta. Diese Übersicht führt Sie durch die Regionen des Landes, mit Links zu unseren ausführlichen Reiseführern.
Wer Ungarn jenseits der Hauptstadt entdecken will, sollte die Regionen kennen: Jede hat ihren eigenen Charakter – Wein, Wasser, Weite oder Berge. Einen kompakten Einstieg bietet unsere Übersicht der Städte und Regionen Ungarns.
Das Donauknie
Nördlich von Budapest macht die Donau ihre berühmte Biegung: Das Donauknie vereint die Künstlerstadt Szentendre, die Königsburg Visegrád und die Basilika von Esztergom. Es ist der klassische Tagesausflug ab der Hauptstadt.
Der Plattensee und Umgebung
Der Plattensee ist das „ungarische Meer“ – Badeorte am Süd-, Wein und Ruhe am Nordufer. Die Halbinsel Tihany und die Thermalregion um Hévíz machen ihn zum vielseitigsten Ferienziel des Landes.
Nordungarn
Nordungarn ist die Region der Weinberge und Mittelgebirge, mit den berühmten Kellergassen von Tokaj und der Barockstadt Eger. Das Bükk- und Mátra-Gebirge laden zum Wandern ein.
West-Transdanubien
West-Transdanubien grenzt an Österreich und Slowenien und verbindet Barockstädte wie Sopron und Kőszeg mit sanften Hügeln und Thermalbädern. Die Region gilt als das „grüne“ Ungarn.
Süd-Transdanubien
Im Süden lockt Süd-Transdanubien mit der Kulturstadt Pécs, mediterranem Klima und den Weinregionen um Villány. Hier wächst einer der besten Rotweine des Landes.
Die Große Tiefebene
Die Nördliche und die Südliche Tiefebene sind das Land der Puszta: endlose Ebenen, Reitertradition und die Städte Debrecen und Szeged. Der Nationalpark Hortobágy gehört zum UNESCO-Welterbe.
Welche Region für welchen Urlaub?
Für Baden und Wein eignet sich der Plattensee, für Kultur das Donauknie, für Natur und Reiten die Tiefebene. Eine sinnvolle Kombination stellen wir in unserer Übersicht der Regionen vor.
Nationalparks und Natur
Zwischen den Regionen liegt viel unberührte Natur: Der Nationalpark Hortobágy in der Großen Tiefebene ist mit seiner Puszta-Steppe UNESCO-Welterbe, während das Bükk- und Mátra-Gebirge in Nordungarn zum Wandern einladen. Das milde Klima und die abwechslungsreiche Geografie – von Ebenen über Hügelland bis zu Thermalquellen – machen Ungarn auch für Naturreisende attraktiv. Vogelbeobachter kommen an den Seen und Flussauen der Tiefebene besonders auf ihre Kosten.
Unser Tipp: Verbinden Sie zwei bis drei Regionen statt das ganze Land auf einmal zu bereisen. Budapest, Donauknie und Plattensee ergeben eine ideale erste Rundreise – Weinfreunde ergänzen Nordungarn mit Tokaj und Eger.