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Szeged



Szeged liegt an der Tisza (Theiß) im Südosten Ungarns und hat etwa 187.000 Einwohner. Es ist nicht nur die sonnigste Stadt Ungarns (über 2.000 Sonnenstunden im Jahr), sondern auch die Stadt des Paprikas, der Salami und der würzigen roten Fischsuppe „Halászlé“. Die Fische stammen aus der Tisza (Theiß).




Das Stadtzentrum liegt um den großen Széchenyi-Platz mit dem wunderschönen Rathaus. Im Déry-Haus befindet sich eine Dauerausstellung mit Werken des Graphikers János Kass.

Ende Juli bis Mitte August finden die Freilichtspiele mit Aufführungen auf dem Marktplatz vor der eindrucksvollen Kulisse des Doms und des Demetrius-Turms statt. Der Demetriusturm gehörte zu einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Figuren der Musikuhr erscheinen nach dem mittäglichen Glockenläuten.

Dem Dom gegenüber liegen das Bischofspalais und die Universität, nördlich des Domplatzes steht die serbisch-orthodoxe Kirche mit schöner, aus Birnenholz geschnitzter Ikonostase. 1883 wurde das neubarocke Nationaltheater errichtet.

Die größte Kirche der Tiefebene war im Mittelalter die spätgotische Klosterkirche am Mátyás-Platz. Der ersten Synagoge von 1803 folgte der klassizistische Bau der heutigen Alten Synagoge. Der mächtige Kuppelbau der Neuen Synagoge im maurisch geprägten Jugendstil ist eines der schönsten jüdischen Gotteshäuser Europas.

In der traditionellen Virág-Konditorei (Klauzál tér 1) trifft man sich zu sommerlichen Gesprächen, Veranstaltungen und Vorführungen. Die Salamifabrik (Felsõ-Tiszapart 10) veranschaulicht den gesamten Fertigungsvorgang der beliebten Pick-Dauerwurst.

Am Theiß-Ufer gibt es ein Thermalbad, in Csárdas werden köstliche Spezialitäten wie Aal-Poerkoelt oder gebackener Wels angeboten werden.


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