Budapest zählt zu den schönsten Städten der Welt. Knapp zwei Millionen Menschen
leben an beiden Ufern der Donau, rechts in Buda und links im flachen Pest.
Die Budaer Seite ist die Grünzone der Stadt mit beliebten
Ausflugszielen, wie János-Berg, Normafa, Széchenyi-Berg, kleiner und großer
Hárs-hegy (Lindenberg), Remete-hegy (Mönchsberg), Hármashatár-hegy
(Dreier-Grenzberg), Budakeszi Vadaspark (Wildpark) und Teilen des Budaer
Naturschutzgebiets. Zwei Höhlen der Hauptstadt können auf einer Länge von 500 bzw.
300 Metern besichtigt werden: die Pálvölgyer Tropfsteinhöhle (Eingang Szépvölgyi út
162) und die Szemlőhegyi Höhle (Eingang Pusztaszeri út 35).
Der Königspalast wurde im 14. Jahrhundert errichtet und 400
Jahre später im Barockstil umgebaut. Heute befinden sich hier die großen Museen und
Galerien von Budapest. Die Nationalgalerie (Magyar Nemzeti
Galléria) zeigt einen Querschnitt durch die ungarische Kunstgeschichte vom 10.
Jahrhundert bis heute. Im Historischen Museum (Budapesti Torténeti
Múzeum) können die restaurierten Teile des mittelalterlichen Burgschlosses von Buda
mit Kapelle und gotischen Statuen besichtigt werden. In der
Szécheny-Landesbibliothek sind Kodizes aus dem Mittelalter und
die wertvollste Sammlung von König Matthias („Corvinus“) ausgestellt.
Zeitgenössische Kunst bietet das Ludwig-Museum.
Die Matthiaskirche war Schauplatz von Krönungen und
Hochzeiten vieler ungarischer Könige. Die Gruft birgt eine Sammlung sakraler
Kunstwerke. Von der auf mittelalterlichen Mauern errichteten
Fischerbastei (Halászbástya) am Szentháromság-Platz bietet sich ein
herrliches Panorama.
Auf der Plattform des Gellért-Bergs wurde 1851 die Zitadelle
für militärische Zwecke erbaut. Heute ist sie eine Touristenattraktion und bietet
einen herrlichen Rundblick über die Stadt.
Die in der Tiefe des Bergmassivs entspringenden Heilquellen werden von drei am Fuße des
Berges erbauten Bädern genutzt – dem eleganten, traditionsreichen Gellért-Bad mit
wunderschöner Bäderanstalt, dem Rudas-Bad und dem Rác-Bad. Aus der Türkenzeit
stammen das Gül-Baba- und Király-Bad.
Budafok liegt im Süden der Stadt und wird wegen seiner Weinberge
auch „Wein- und Sektstadt“ genannt. Kellerlabyrinthe und das Museum der Sektfabrik
Törley können besichtigt werden.
In Pest liegen historische Stadteile, Plätze und berühmte
Denkmäler. Neun Donau-Brücken verbinden Buda mit Pest. Die
Kettenbrücke (Széchenyi Lánchid) wurde 1849 erbaut. Die Pfarrkirche
am Platz des 15. März, die Synagoge an der Dohány-Straße mit dem Jüdischen Museum,
das Ungarische Nationalmuseum und das Gebäude der großen Markthalle liegen im Pester
Stadtkern.
Die schönsten Beispiele für den ungarischen Jugendstil sind
die Gebäude des Kunstgewerbemuseums, die Wohnhäuser am Szervita-Platz (Pester
Innenstadt) und die Gebäude der ehemaligen Post und Sparkasse. Das imposanteste
Bauwerk ist das von Imre Steindl errichtete Parlament, in dem u. a.
die heilige Krone aufbewahrt wird. Die Basilika St. Stephan ist die
größte Kirche der Hauptstadt. Die sehenswerte Andrassy-Allee verläuft schnurgerade,
sie wird zu beiden Seiten von Kunstwerken und Palästen, u. a. der
Staatsoper, gesäumt.
Die zentrale Reitergruppe des Millenniumsdenkmals auf dem
Heldenplatz ehrt den Großfürsten Árpád und die sieben Stammesführer
der Landnahme. In der Nähe liegen das Museum für bildende Kunst, die Kunsthalle, die
Burg Vajdahunyad, das Verkehrsmuseum und der botanische Garten mit Zoo. Das
Széchenyi-Bad ist das größte europäische Heilbad mit Thermal-, Dampf- und
Wannenbädern, Schwimmbad und Strand.
Die Margareteninsel (zwischen Margareten- und Árpádbrücke)
ist frei von Autoverkehr; nur Busse und Taxis dürfen die Insel befahren. Von beiden
Donauufern aus ist sie bequem zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar. Auf der Insel
liegen schöne Parks mit Überresten eines Klosters, man kann herrliche Spaziergänge
unternehmen. Im nördlichen Drittel der Insel liegt das Thermal Hotel
Margitsziget und daneben das historische Grand-Hotel Margitsziget mit
gepflegtem Restaurant in der Atmosphäre der guten alten Zeit.
Die Insel
Cres ist eine beliebte Ferieninsel in Kroatien. Wer mehr wissen will, sollte die
Seite Cres24.com besuchen.